Senioren-Union Frankfurt: Bürokratie kostet Leben – Hausärzte müssen schnell impfen

Frankfurt am Main, 20. März 2021 - Es sei „äusserst dringend, dass die Hausärzte schnellstens gegen Covid-19 impfen und die Priorisierung der Älteren einhalten“, fordert die Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union, Erika Pfreundschuh.

Auch wenn der Impfstoff Astra-Zeneca z.Zt. nicht verimpft werden darf, ist äusserste Eile geboten. Dabei sollte aber möglichst die vom Ethikrat empfohlene Reihenfolge eingehalten werden. Gerade Ältere erkranken schwer und haben ein vielfach höheres Risiko, daran zu sterben. Ausdrücklich unterstützt Pfreundschuh die Forderung des Vorsitzenden des Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, der ein Ende der bürokratischen Blockaden gefordert hat. „Die Hausärzte stehen in den Startlöchern und wir schlagen uns mit Bürokratie herum“, sagte Pfreundschuh.

Der Hausärzteverband hatte darauf verwiesen, dass die rd. 50 000 Arztpraxen organisatorisch und medizinisch in der Lage seien, eine enorm hohe Zahl von Menschen zu impfen. „Ziel muss es sein, dass möglichst Viele möglichst schnell geimpft werden. Dazu brauchen wir neben den Impfzentren auch die Arztpraxen. „Ein Impfstart Mitte April ist deutlich zu spät und gefährdet Menschenleben. Die deutsche Neigung, alles bis ins Kleinste zu regeln, ist zum Scheitern verurteilt“, warnte Pfreundschuh.

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